Seit 1999
Stiftung Radiomuseum Luzern
Trägerin von Radiomuseum.org – Die umfassendste Plattform zur Technikgeschichte des Rundfunks
Gegründet am 10. Dezember 1999 von Ernst Erb
Radiomuseum.org in Zahlen · Stand Mai 2026
Die ältesten Schweizer Geräte
Historische Pioniergeräte aus der Schweiz in unserer Sammlung
Gemeinsam Wissen bewahren
Mitglieder arbeiten am Weiterbau von Radiomuseum.org. Administratoren und Redakteure kontrollieren die Daten vor Freigabe und bringen fachmännische Antworten auf Fragen im Radio Forum.
Radiomuseum.org besuchenÜber uns
Die Stiftung Radiomuseum Luzern
Kurz vor der Jahrtausendwende, am Freitag, den 10. Dezember 1999, gründete Ernst Erb die Stiftung Radiomuseum Luzern, Trägerin von Radiomuseum.org.
Die Stiftung bezweckt den Erhalt seiner Sammlung historischer Rundfunkgeräte, Bauteile und Literatur zum Thema Rundfunk. Zusätzlich soll die Stiftung einen öffentlichen Zugang zur Sammlung schaffen.
In den letzten 25 Jahren kümmerte sich Ernst Erb, Autor der Sammlerbibel «Radios von Gestern», mit viel Herzblut um die Sammlung, vor allem aber um den Aufbau und den Betrieb von Radiomuseum.org.
«25 Jahre später steht die Stiftung auf soliden Beinen und wir schauen mit Zuversicht und Ideen in die Zukunft.»
Die Sammlung
Ernst Erb brachte zum Zeitpunkt der Gründung den Kern seiner Sammlung an Modellen, Röhren und Literatur zur Technikgeschichte in die Stiftung ein. Im Mittelpunkt stehen sehr frühe Modelle aus den 1920er Jahren mit Schweizer Ursprung.
Die exklusive Schweizer Sammlung umfasst Geräte von Herstellern wie Derichsweiler Radiolaboratorium Zürich, Elektrizitäts AG Wädenswil, Favarger & Co. Neuchâtel, Maxim Aarau, Radio-Goumaz Lausanne, Radiofee Ernst Hirschi Zürich, Schneider André La Chaux-de-Fonds oder Télévox Neuchâtel.
Neu ab 2025
Ein Teil der Sammlung wird als Dauerleihgabe im Museum Enter Technikwelt Solothurn öffentlich ausgestellt.
Die umfassende Literatursammlung ist ein weiterer wichtiger Grundpfeiler. Mehrere 100'000 Scans von Schaltplänen fanden bereits den Weg in die digitale Welt.
→ Handelsregistereintrag der Stiftung (Kanton Luzern)
Radiomuseum.org
Die Plattform basiert auf einer damals revolutionären Idee: Registrierte Benutzer bündeln ihr Wissen und ihre Ressourcen, um gemeinsam die umfangreichste Datensammlung zum Thema Rundfunk zu schaffen.
Radiomuseum.org ging am 22. Februar 2003 online – ein Jahr vor Facebook, zwei Jahre vor Google Maps und YouTube.
Heute umfasst die Plattform 362'505 antike Radios, 2'952'227 Bilder, 1'135'408 ausdruckbare Schaltpläne und 80'165 dokumentierte Röhren. 18'864 Mitglieder aus mehr als 90 Ländern tragen aktiv bei.
Meilensteine
Die Sammlung
Keine Modelle gefunden.
Der Stifter
Ernst Erb
Ernst Erb wurde am 20. Mai 1936 in Basel geboren. Das Radiofieber hat ihn bereits in seiner Jugend gepackt.
Er besserte sein Taschengeld mit dem Verkauf von reparierten Geräten auf. Trotz seiner Leidenschaft setzte er seinen beruflichen Schwerpunkt auf die Computer-Technik. Ernst Erb gründete in der Schweiz mehrere IT-Firmen und leistete viel Pionierarbeit in der praktischen Verbreitung von frühen IT-Lösungen.
In den 1980er Jahren gründete er als Verleger mehrere Zeitschriften, mit Themenschwerpunkt Computer-Technik und deren Nutzung im Alltag. Daneben befasste er sich immer mehr mit den Radios und begann seine Sammlung auf- und auszubauen.
Publikationen
Auszeichnungen
Ernst Erb wurde am 22. Oktober 2018 mit der höchsten Auszeichnung der Universität Bologna, der Medaille Sigillum Magnum, geehrt. Diese erhielt er für seine Arbeiten, die zur Gründung der Stiftung Radiomuseum Luzern und Radiomuseum.org führten.
Sein Buch «Radios von Gestern», ein Standardwerk über antike Radios, wurde dabei ebenfalls gewürdigt. Ausserdem wurde er von der Guglielmo Marconi Stiftung als «Marconista del XXI Secolo» (Marconist des 21. Jahrhunderts) ausgezeichnet.
«Die Vision für die weltweite Plattform verfolgt Ernst Erb seit dem Fertigstellen seines Radiokatalog Band 1 im Jahr 1998. Angetrieben von der Idee, einen internationalen, kontinuierlich aktualisierten Katalog zu schaffen.»
Bis heute administriert Ernst Erb regelmässig Modelle in Radiomuseum.org und kümmert sich mit grosser Hingabe um seine Projekte.
Zweite Stiftung: Gesundheit und Ernährung
Nach einer lebensbedrohlichen Krebsdiagnose im Jahr 1978 fand Ernst Erb durch eine radikale Ernährungsumstellung zur Rohkost zurück zur Gesundheit. Diese Erfahrung prägte ihn tief und führte zur Gründung seiner zweiten Stiftung – der «Stiftung Gesundheit und Ernährung Schweiz» mit Sitz in Meggen.
Die Plattform diet-health.info vermittelt wissenschaftlich fundiertes Wissen über Ernährung und Gesundheit. Ernst Erb widmet sich heute mit voller Kraft diesem Projekt. → diet-health.info